SCHULE &
AUSBILDUNGEN
Ausbildungen ↗

ERPSE ACADEMY · ERNÄHRUNGSBERATUNG & DIAGNOSTIK

Was kann dein Körper?
Was fordert dein Kopf?
Verstehe das Zusammenspiel.

Ausbildung in Ernährungsberatung, Sport- und Präventivernährung sowie Ernährungsdiagnostik: Lerne, wie Körper, Ernährung und mentale Steuerung zusammenwirken – und wie du daraus individuelle Strategien entwickelst.

Physiologie · Psychologie · Ernährung · Bewegung

DAS MODELL NACH JÜRG HÖSLI

↗Körperliche Ressourcen

Leistung · Energie · Erholung

↔
◎Mentale Steuerung

Wahrnehmung · Bewertung · Verhalten

↕
Die tatsächliche BelastungArbeit · Training · Alltag · eigene Ansprüche

Was trägt das System?
Wo entsteht ein Engpass?

Individuell verstehen✳Kritisch messen✳Zusammenhänge erkennen✳In der Praxis anwenden

DEIN EINSTIEG IN DIE ERPSE SCHULE

Welche Ausbildung passt zu dir?

Wähle deinen Weg. Zielgruppe und Nutzen findest du hier – Lerninhalte und Ablauf in den aufklappbaren Kursdetails.

TRAINER · QUEREINSTEIGER · INTERESSIERTE

Sport- und Präventivernährung

Ernährung in Training und Alltag integrieren und Menschen professionell beraten.

Expertenlehrgang · ohne SpiroergometrieExpertenlehrgang entdecken
MEDIZIN · GESUNDHEITSBERUFE · PSYCHOLOGIE

ERPSE Diagnostiker

Körperliche Messwerte, Selbststeuerung und Symptome in einer strukturierten Fallanalyse zusammenführen.

Alle ERPSE-Messverfahren · inklusive SpiroergometrieDiagnostikerlehrgang entdecken
ERNÄHRUNGSFACHPERSONEN

CNPD

Vorhandenes Ernährungswissen um Messkompetenz und individuelle Gesundheitsprofile erweitern.

Clinical Nutrition Profiling & Diagnostics · ohne SpiroergometrieCNPD kennenlernen
FÜR DICH SELBST

Die Kernreise

Deinen Körper, deine Ressourcen und deinen Umgang mit Belastung in einer kleinen Gruppe kennenlernen.

Persönliches Lernen · maximal 12 PersonenDie Kernreise entdecken

Du interessierst dich für Viszeral- und Bindegewebefasten? Entdecke das Programm und frage nach der Fachausbildung.

Unsicher? Lass dich zum passenden Einstieg beraten ↗
Deinen Bildungsweg findenExperte, Diagnostiker, CNPD, Kernreise und Fastenausbildung

04 / FINDE DEINEN BILDUNGSWEG

Verstehen lernen.
Anwenden können.

Andere professionell begleiten oder dich selbst besser kennenlernen? Unsere Angebote unterscheiden sich in Zielgruppe, Tiefe und Anwendung.

01
TRAINER · QUEREINSTEIGER · INTERESSIERTE

Experte für Sport- und
Präventivernährung

Ernährung in Training und Alltag integrieren. Menschen beraten und begleiten.

Für Trainer, Quereinsteiger und Interessierte, die Ernährung im Trainings- und Alltagsprozess verstehen und andere professionell unterstützen möchten. Der Lehrgang schafft eine fachliche Grundlage, um Ernährungsberatung zum Bestandteil deiner beruflichen Tätigkeit zu machen.

Dein Anwendungsfeld

Praxisnahe Ernährungsberatung und Begleitung: individuelle Strategien entwickeln, verständlich vermitteln und ihre Umsetzung im Alltag unterstützen.

Was du im Lehrgang lernst +
  • Zusammenspiel von Ernährung, Training, Alltag und Erholung verstehen
  • Individuelle Voraussetzungen und Belastungsmuster einordnen
  • Messkompetenz im Expertenlehrgang – ohne Spiroergometrie
  • Passende Ernährungsstrategien entwickeln
  • Menschen im Veränderungsprozess beraten und begleiten
  • Kommunikation, Umsetzung und Grenzen des eigenen Fachbereichs berücksichtigen

Sieben Module gemäss veröffentlichtem Lehrgang. Verbindliches Curriculum und Konditionen des nächsten Durchgangs auf Anfrage.

Ohne SpiroergometrieExpertenlehrgang anfragen ↗
02
MEDIZIN · GESUNDHEITSBERUFE · PSYCHOLOGIE

ERPSE Diagnostiker

Psychophysiologie, Ernährungs- und klinische Diagnostik zusammenführen.

Für Mediziner, Gesundheitsfachpersonal, Ernährungsberater und Psychologen, die ihre diagnostische Arbeit vertiefen möchten. Im Zentrum stehen die Wechselwirkungen zwischen körperlichen Systemen, psychischer Steuerung, Ernährung und Belastung.

Dein Anwendungsfeld

Symptome im Zusammenhang betrachten, Abhängigkeiten untersuchen und eine fachlich begründete Triage entwickeln: Welcher Ansatz und welche Fachdisziplin passen zur Fragestellung?

Was du im Lehrgang lernst +
  • Psychophysiologische Zusammenhänge und Belastungsmuster analysieren
  • Alle ERPSE-Messverfahren einschliesslich Spiroergometrie erlernen, kritisch anwenden und Ergebnisse zusammenführen
  • Symptomatik, Verlauf und mögliche Einflussfaktoren strukturiert einordnen
  • Interdisziplinäre Fälle und diagnostische Entscheidungswege bearbeiten
  • Intervention, weiterführende Abklärung und Weiterleitung im Rahmen der eigenen Berufsqualifikation unterscheiden

Der veröffentlichte Durchgang 2026/27 umfasst 13 Module und 182 Kontaktstunden. Die Aufnahmevoraussetzungen und den nächsten Durchgang klären wir persönlich.

Alle ERPSE-Messverfahren · inkl. SpiroDiagnostikerlehrgang anfragen ↗
03
ÖKOTROPHOLOGEN · KLINISCHE ERNÄHRUNGSBERATER · DIÄTOLOGEN

CNPD

Clinical Nutrition Profiling & Diagnostics

Gezielte Weiterbildung für Ernährungsfachpersonen. Du erweiterst dein vorhandenes Wissen um Messkompetenz und diagnostische Ernährung – mit dem Ziel, ein individuelles Gesundheitsprofil als Grundlage deiner Beratung zu erarbeiten.

Dein Anwendungsfeld

Ernährungsrelevante Messdaten erheben, ihre Aussagekraft prüfen und zusammen mit Anamnese, Belastung und Erholung in ein nachvollziehbares Gesundheitsprofil übersetzen.

Was du im Lehrgang lernst +
  • Messkompetenz und Grenzen der Verfahren vertiefen – ohne Spiroergometrie
  • Fehlerquellen erkennen und Messdaten kritisch interpretieren
  • Physiologische und psychologische Informationen in der Ernährungsberatung zusammenführen
  • Ein individuelles Gesundheitsprofil entwickeln
  • Diagnostische Erkenntnisse in Ernährungsstrategien und Verlaufskontrollen übertragen

Für Ökotrophologen, klinische Ernährungsberater und Diätologen. Verbindliche Voraussetzungen, Termine und Umfang des nächsten Durchgangs auf Anfrage.

Ohne SpiroergometrieCNPD anfragen ↗

Die berufliche Nutzung erfolgt im Rahmen deiner Qualifikation. Verbindliche Termine, Preise und Modulzuordnungen des nächsten Durchgangs erhältst du in der Ausbildungsberatung.

FÜR DICH SELBST · KEINE BERUFSAUSBILDUNG

Die Kernreise.

Deinen Körper kennenlernen.
Deine Steuerung verstehen.
Deinen eigenen Weg entwickeln.

Maximal
12Personen

Für interessierte Menschen, die sich mit ihrem körperlichen System und ihrem Umgang mit Belastung auseinandersetzen möchten. Du verbindest deine eigene Analyse mit Wissen, Bewegung, Erholung und Austausch in einer kleinen Gruppe.

01

Deine Analyse vor dem Start

Vor dem ersten gemeinsamen Termin lässt du dich umfassend analysieren. Deine persönlichen Ergebnisse bilden den Ausgangspunkt der Kernreise.

02

Gemeinsam eintauchen

Ein Doppeltermin am Freitag und Samstag in einem Hotel in der Schweiz oder in Südtirol: Einführung in Energiesteuerung, Training und Ernährung. Gemeinsames Training, ein aktivierender Keynote-Vortrag sowie Yoga und Entspannung verbinden Wissen mit Erleben.

03

In deinen Alltag übertragen

Zum Abschluss des Einstiegs entwickelst du eine Orientierung für die nächsten Wochen: Wie gestaltest du deine Ernährung, dein Training und deine Erholung passend zu dir?

04

Wiederkommen und verstehen

Etwa einen Monat später beginnt die Vertiefung mit weiteren Samstags-Terminen, überwiegend im ERPSE Performance & Education Lab in Pfungen. Wir betrachten deine Entwicklung und die Steuerung deines Systems.

Du lernst dich kennen – und andere.

Gemeinsame Mittagessen und Austausch machen sichtbar, wie unterschiedlich Menschen sind. Du entwickelst Verständnis für deine eigenen Voraussetzungen und für die Wege der anderen.

Interesse an der Kernreise anmelden ↗

Hotel, Termine, Umfang, enthaltene Analysen und Preis werden für den konkreten Durchgang bekanntgegeben.

VISZERAL- & BINDEGEWEBEFASTEN

Das Programm kennenlernen.
Die Fachausbildung anfragen.

Die Viszeralfasten-Seite stellt ein Teilnehmerprogramm mit drei aufeinander aufbauenden Stufen à fünf Wochen vor. Es verbindet Ernährung und Training mit Körperwahrnehmung, mentaler Begleitung und Beobachtung des individuellen Verlaufs.

01 · FundamentErnährungsrhythmus, Vorbereitung und sensorische Erfahrungen
02 · VerständnisStoffwechsel, Ernährungsverhalten und körperliche Zusammenhänge
03 · VerbindungKörperwahrnehmung, Belastung und Regulation im Alltag

Das vorgestellte Team: Jürg Hösli für die Gesamtleitung, Jeanette Siegenthaler für Körperwahrnehmung und mentale Begleitung, Daniel Nachbauer für Kulinarik und Sensorik sowie Tobias Emrich für Osteopathie und diagnostische Begleitung.

Du möchtest andere fachlich begleiten? +

Die Ausbildung für Fachpersonen ist ein eigenes Angebot. Informationen zu Curriculum, Voraussetzungen, Dozenten, Dauer und Abschluss erhältst du beim ERPSE Schulteam.

DIE ERPSE ACADEMY

Wissen, das sich weiterentwickelt.

Lerninhalte, Forschung, Entwicklung und Kurse gehören zusammen: Wir vermitteln Wissen, untersuchen Zusammenhänge und übertragen Erkenntnisse in die Praxis.

Wissenschaftliche GrundlagenForscher, Meilensteine und der ERPSE Entwicklungsweg

WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN

Die Ideen dahinter.
Die Menschen dahinter.

Ausgewählte Meilensteine zu Regulation, Stress, Ressourcen und Selbststeuerung. Sie bieten unterschiedliche Perspektiven auf das Zusammenspiel von Körper und Kopf.

Tippe auf einen Meilenstein, um den Zusammenhang zu entdecken.

1929Walter B. CannonHomöostase+

Wie hält der Körper sein inneres Milieu stabil?

Cannon beschreibt die koordinierte physiologische Regulation. Sie bildet eine Grundlage, um körperliche Systeme und ihre Reaktion auf Anforderungen zu verstehen.

Perspektive für unsere AusbildungKörperliche Regulation
Publikation: Organization for Physiological Homeostasis (1929) ↗
1936Hans SelyeKörperliche Stressreaktion+

Wie reagiert der Organismus auf starke Belastungen?

Selye beschreibt in Tierexperimenten gemeinsame körperliche Reaktionen auf unterschiedliche schädigende Einflüsse. Diese historische Arbeit ist ein Ausgangspunkt der Stressforschung; sie erklärt nicht allein die Vielfalt menschlicher Stressreaktionen.

Perspektive für unsere AusbildungBelastung und Anpassung
Publikation: A Syndrome Produced by Diverse Nocuous Agents (1936) ↗
1977Albert BanduraSelbstwirksamkeit+

Traue ich mir zu, eine Herausforderung zu bewältigen?

Die Erwartung eigener Handlungsfähigkeit beeinflusst, ob Menschen eine Aufgabe beginnen, wie viel Einsatz sie investieren und wie sie bei Schwierigkeiten weitermachen.

Perspektive für unsere AusbildungHandeln und Zutrauen
Publikation: Self-efficacy: Toward a Unifying Theory of Behavioral Change (1977) ↗
1984Richard Lazarus & Susan FolkmanBewertung und Bewältigung+

Was bedeutet eine Anforderung für mich?

Das transaktionale Stressmodell betrachtet die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Die Bewertung der Situation und der verfügbaren Bewältigungsmöglichkeiten steht im Mittelpunkt.

Perspektive für unsere AusbildungWahrnehmung und Bewertung
Publikation: Stress, Appraisal, and Coping (1984) ↗
1993Bruce McEwen & Eliot StellarAllostatische Last+

Was kostet wiederholte Anpassung über längere Zeit?

Ihr Modell beschreibt die kumulativen Kosten wiederholter oder anhaltender Stressreaktionen. Es verbindet Verhalten, Umwelt und physiologische Reaktionen mit möglichen gesundheitlichen Folgen.

Perspektive für unsere AusbildungBelastung im Verlauf
Publikation: Stress and the Individual: Mechanisms Leading to Disease (1993) ↗
1996Aaron AntonovskySalutogenese+

Welche Ressourcen helfen, Gesundheit zu erhalten?

Die salutogenetische Perspektive richtet den Blick auf Ressourcen und das Kohärenzgefühl: Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit. Der Beitrag von 1996 bündelt einen Ansatz, den Antonovsky bereits zuvor entwickelt hatte.

Perspektive für unsere AusbildungRessourcen und Gesundheit
Publikation: The Salutogenic Model as a Theory to Guide Health Promotion (1996) ↗
2000Richard Ryan & Edward DeciSelbstbestimmung+

Warum tue ich, was ich tue?

Die Selbstbestimmungstheorie unterscheidet Motivations- und Regulationsformen. Autonomie, Kompetenzerleben und soziale Verbundenheit sind zentrale psychologische Bedürfnisse. Selbststeuerung ist damit mehr als Willenskraft.

Perspektive für unsere AusbildungMotivation und Regulation
Publikation: Self-Determination Theory and the Facilitation of Intrinsic Motivation, Social Development, and Well-Being (2000) ↗
2010Jürg Hösli · ERPSEErnährungsdiagnostik systematisch in die Praxis bringen+

Vom Ernährungswissen zum individuellen Messprofil.

Seit 2010 führt Jürg Hösli Ernährungsdiagnostik systematisch in der ERPSE-Praxis ein. Körperliche Messungen, Ernährung, Belastung und psychologische Informationen werden gemeinsam betrachtet, um Menschen individueller zu begleiten.

ERPSE EntwicklungswegDiagnostik als Grundlage der Beratung etablieren.
HeuteRund 17 Jahre EntwicklungsarbeitMesspunkte verfeinern · Datengrundlagen verbessern+

Die Datenbasis für den nächsten Schritt.

Über rund 17 Jahre hat Jürg Hösli an der Auswahl, Erhebung und Interpretation der Messpunkte gearbeitet. Ziel ist eine möglichst aussagekräftige Datengrundlage, um ein neuronales Netz zu trainieren und Zusammenhänge zwischen Selbststeuerung, körperlichen Reaktionen und gesundheitlichen Fragestellungen weiter zu untersuchen.

Das ist ein Entwicklungsziel. Ob ein trainiertes Modell in einer konkreten Anwendung verlässlich hilft, muss mit unabhängigen Daten geprüft werden.

Die Jahreszahlen beziehen sich auf ausgewählte Veröffentlichungen, nicht durchgehend auf den Ursprung der Konzepte. Die Zuordnung zur ERPSE Ausbildung ist unsere didaktische Einordnung. Die ERPSE Entwicklungsangaben stammen von Jürg Hösli; die historischen Arbeiten sind keine Validierung des ERPSE Modells.

DIE VERKNÜPFUNG IN DER ERPSE PRAXIS

Der Ansatz nach Jürg Hösli:
Selbststeuerung differenzieren.
Körperliche Reaktionen gemeinsam betrachten.

Wie belastet sich ein Mensch? Wie nimmt er seine Grenzen wahr? Und wie passen sein Steuerungsverhalten, seine Energieversorgung und seine körperlichen Ressourcen zusammen?

Der ERPSE Ansatz führt psychophysiologische Konzepte, Ernährungs- und Belastungsdaten sowie individuelle Beobachtungen zu einer strukturierten Fallanalyse zusammen. Ziel ist ein nachvollziehbares Gesundheits- und Belastungsprofil als Grundlage für Beratung, Intervention und weiterführende Abklärung.

Selbststeuerung verstehenWahrnehmung, Bewertung, Ansprüche und Verhalten mit Gespräch und Fragebögen erfassen.
Körperliche Reaktionen erfassenGeeignete Messverfahren standardisiert einsetzen und Daten im jeweiligen Anwendungskontext prüfen.
Symptomatik einordnenBeschwerden, Befunde und Verlauf zusammenführen. Mögliche Zusammenhänge als überprüfbare Hypothesen behandeln.
Den nächsten Schritt wählenErnährung, Bewegung und Erholung anpassen oder eine gezielte fachärztliche beziehungsweise psychologische Abklärung veranlassen.
Was bedeutet «validieren» hier? +

Messverfahren: Misst das Verfahren den vorgesehenen Parameter zuverlässig und für diese Fragestellung geeignet?

Modell: Sind die definierten Steuerungsmuster reproduzierbar erfassbar, und stimmen die erwarteten Beziehungen mit unabhängigen Daten überein?

Klinische Anwendung: Verbessert die Interpretation diagnostische Entscheidungen oder Ergebnisse im vorgesehenen Einsatzgebiet?

Ein geprüftes medizinisches Gerät validiert nicht automatisch das psychophysiologische Gesamtmodell. Zusammenhänge zwischen Selbststeuerung, Messwerten und Erkrankungen müssen eigens untersucht werden. Eine Korrelation beweist keine Ursache; die Diagnose einer Erkrankung benötigt geeignete klinische Abklärung.

Methodische Grundlage: Verifikation, analytische und klinische Validierung ↗
Die nächsten SchritteSelbst finanzierte Entwicklung und Möglichkeiten der Unterstützung

DIE NÄCHSTEN SCHRITTE GEMEINSAM ERMÖGLICHEN

Wir stehen
erst am Anfang.

Die bisherige Entwicklungsarbeit ist selbst finanziert. Für die nächsten Schritte brauchen wir eine breitere Unterstützung.

Wir möchten Messverfahren und Datengrundlagen weiter verbessern, Modelle systematisch überprüfen und die Möglichkeiten datenbasierter Ernährungsdiagnostik weiterentwickeln.

Ob du fachliche Expertise einbringen, an Forschung mitarbeiten oder die Entwicklung finanziell unterstützen möchtest: Wir freuen uns über Menschen und Organisationen, die diesen Weg mit uns gehen.

Mit uns den nächsten Schritt gehen ↗
Das psychophysiologische ModellLebensvolumen, Resilienz, Kompensation und Ressourcenaufbau

DAS GEFÄSSMODELL NACH JÜRG HÖSLI

Wie gross ist
deine lebbare Welt?

Der Mensch als Gefäss im dynamischen Gleichgewicht: Ressourcen können verbraucht und aufgebaut werden. Lebensvolumen und Resilienz entwickeln sich gemeinsam; Physiologie und Psychologie greifen ineinander.

Das Wasser

Das Gesamtvolumen des Lebens, das einen Menschen zufrieden macht.

Die Wände

Psychologische und physiologische Resilienz: Was kann das System gemeinsam tragen?

Zu- und Abfluss

Entwicklung über die Lebensspanne – im Modell mit Bezug auf Adoleszenz und Altern.

01 · Tragbares Leben

Das zufriedenstellende Lebensvolumen findet innerhalb der verfügbaren Resilienz Platz. Der Mensch kann seine Welt leben.

02 · Kompensation

Im Modell bedeutet Überschwappen: Ressourcen werden aufgebraucht. Der Mensch lebt psychologisch oder physiologisch «auf Pump», statt das Leben innerhalb seiner Möglichkeiten zu tragen.

03 · Die Welt wird kleiner

Im beschriebenen Kreislauf verkleinert anhaltender Ressourcenverbrauch die tragenden Wände. Damit wird auch das Lebensvolumen kleiner, das ohne Kompensation lebbar ist.

04 · Ressourcen aufbauen

Passend dosiertes Kraft- und Ausdauertraining, gezielte Ernährung und ausreichende Erholung können die Tragfähigkeit erweitern. Im Modell werden die Wände höher: Mehr zufriedenstellendes Lebensvolumen wird tragbar.

Schematische Darstellung des ERPSE Modells, keine quantitative Messung. Das Wasser steht für Lebensvolumen – nicht für Stress oder Kalorien. Die Resilienz und ihre Veränderungen müssen im Einzelfall untersucht werden.

Zwei mögliche Entwicklungsrichtungen

Abbau: Überschwappen → Ressourcenverbrauch → geringere Resilienz → weniger lebbarer Spielraum → erneute Kompensation.

Aufbau: Passendes Kraft- und Ausdauertraining + gezielte Ernährung + Erholung → stärkere Ressourcen und höhere Tragfähigkeit → mehr lebbare Welt.

Das Ziel: die Tragfähigkeit entwickeln, damit ein grösseres, zufriedenstellendes Leben innerhalb der eigenen Ressourcen möglich wird.

PSYCHOLOGIE UND PHYSIOLOGIE GEMEINSAM

Was trägt das Lebensvolumen?

Wir betrachten das Lebensvolumen, das den Menschen zufrieden macht, im Verhältnis zu seiner psychologischen und physiologischen Resilienz. Beide tragen zum dynamischen Gleichgewicht bei.

Was wir erfassen

Gespräch und Fragebögen zu Selbststeuerung, Belastung und Erholung, ergänzt durch passende körperliche Messungen und Verlaufskontrollen.

Was wir daraus ableiten

Hypothesen darüber, wo Lebensgestaltung und Tragfähigkeit zusammenpassen, wo Kompensation beginnt und wie Kraft, Ausdauer, Ernährung und Erholung Ressourcen aufbauen können.

Die Begriffe des Gefässmodells sind eine Modellbeschreibung. Ihre Erfassung und diagnostische Aussagekraft sind Gegenstand weiterer Überprüfung.

Der Bezug zu Oerter und Montada +

Das Lehrbuch «Entwicklungspsychologie» behandelt Entwicklung über die gesamte Lebensspanne, darunter Jugendalter, Erwachsenenalter und Alter. Diese Perspektive bildet den Bezugspunkt für die Lebenslaufdimension. Die Zuordnung von Zu- und Abfluss zum Gefäss ist Teil des Modells nach Jürg Hösli.

Oerter & Montada: Entwicklungspsychologie, 6. Auflage (2008) ↗
Drei Beispiele aus dem AlltagÜberforderung, hohe Leistung mit Regeneration und Unterforderung

02 / BELASTUNG & STEUERUNGSSTIL

Drei Muster.
Drei unterschiedliche Wege.

Überforderung, passende hohe Belastung und Unterforderung: Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Anforderungen, Ressourcen und Regeneration.

RESSOURCENÜberforderung

Überforderung: Anforderungen > Tragfähigkeit.

ANFORDERUNGEN ÜBERSTEIGEN AKTUELLE RESSOURCEN

Rennfahrer im Fiat Punto.

Der Kopf fordert mehr, als das körperliche System aktuell tragen kann. Belastung und verfügbare Leistungs- und Erholungsfähigkeit passen nicht zusammen. Kompensatorisches Weiterfunktionieren kann Ressourcen aufbrauchen.

Was wir untersuchen

Anforderungen, körperliche Belastungsreaktion, Ernährung und Erholung gemeinsam prüfen. Den Steuerungsstil erfassen und Ansatzpunkte für Entlastung und den Aufbau von Ressourcen finden.

Die Bilder veranschaulichen mögliche Zustände. Sie sind keine Diagnosen oder festen Menschentypen. «Vollgas» steht hier für hohe, passend dosierte Belastung. Die Anzeige ist schematisch; körperliche Ressourcen und Steuerungsverhalten können sich verändern.

Achtsamkeit wird konkret.

Körpersignale wahrnehmen. Ihre Bedeutung prüfen. Belastung, Versorgung und Erholung entsprechend anpassen.

Wie wir analysierenMessverfahren, Fragebögen und die gemeinsame Interpretation

03 / VOM MESSWERT ZUM VERSTÄNDNIS

Wir messen.
Und fragen weiter.

Physiologische Messverfahren und psychologische Informationen ergänzen sich. Wir lehren ihre Möglichkeiten, Fehlerquellen und Grenzen. Der Diagnostikerlehrgang umfasst alle ERPSE-Messverfahren; Expertenlehrgang und CNPD enthalten keine Spiroergometrie.

01

Spiroergometrie & Laktat

Atmung, Sauerstoffaufnahme und Stoffwechselreaktionen unter Belastung erfassen und im Testkontext interpretieren.

BELASTUNGSREAKTION
02

BIA & Kalipermessung

Elektrische Gewebeeigenschaften und Hautfaltendicken erfassen. Messbedingungen, Schätzmodelle und Verlauf kritisch berücksichtigen.

GEWEBE & VERLAUF
03

Fragebögen & Gespräch

Belastung, Erholung, Wahrnehmung und Steuerungsverhalten strukturiert erfassen und mit dem Alltag abgleichen.

WAHRNEHMUNG & VERHALTEN
01Fragestellung
klären
02Daten
erheben
03Zusammenhänge
prüfen
04Strategie
entwickeln
05Verlauf
überprüfen

Geräte messen bestimmte körperliche Parameter. Psychologische Eigenschaften oder Ursachen lassen sich daraus allein nicht ableiten.

Deine Dozenten kennenlernenFachgebiete, Erfahrung und Lehrangebote

05 / MENSCHEN, DIE WISSEN VERBINDEN

Lerne von
verschiedenen Perspektiven.

Ernährungswissenschaft, Medizin, Psychologie und Bewegung: Das veröffentlichte ERPSE Lehr- und Vortragsangebot bringt unterschiedliche Fachgebiete zusammen.

Dozenten entdecken →

Jürg Hösli

Jürg Hösli

Ernährungswissenschaftler · Gründer ERPSE

Körperliche und psychologische Daten zusammenführen. Das Modell, Diagnostik und individuelle Energiesteuerung verstehen.

Fachprofil & Lehrangebot ↗
Jeanette Siegenthaler

Jeanette Siegenthaler

BSc Ernährung & Diätetik · Hypnosetherapeutin

Klinische Ernährung, Essstörungen und Beratung: individuelle Strategien entwickeln und im Alltag umsetzen.

Fachprofil & Lehrangebot ↗
Gregory Grünig

Gregory Grünig

Ernährungsdiagnostiker · Fitnesstrainer

Belastbarkeit, Training und Sporternährung verbinden. Messdaten in passende Bewegungsstrategien übersetzen.

Fachprofil & Lehrangebot ↗
HS-Prof. Mag. Dr. Erich Frischenschlager

HS-Prof. Mag. Dr. Erich Frischenschlager

Bewegungswissenschaften & Sportpädagogik

Wie körperliche Aktivität mentale Leistungsfähigkeit, Konzentration und Lernen beeinflusst.

Fachprofil & Lehrangebot ↗
Dr. Julia-Christina Welzel

Dr. Julia-Christina Welzel

Fachärztin für Dermatologie · Ernährungsdiagnostikerin

Die Haut im Zusammenhang mit Ernährung, psychischer Belastung und Bewegung betrachten.

Fachprofil & Lehrangebot ↗
Siegfried «Sigi» Leder

Siegfried «Sigi» Leder

Zahnarzt · Mentalcoach · Fachautor

Wahrnehmung, Stress und körperliche Beschwerden aus zahnmedizinischer und psychosomatischer Perspektive.

Fachprofil & Lehrangebot ↗
Weitere Referenten und Fachgebiete entdecken +

Marion Essletzbichler

Diätologie · Onkologie, Prävention und individuelle Beratung

Dr. Christina Steinbach

Ernährungswissenschaft · Darmgesundheit und Sporternährung

Dr. Berit Hippe

Ernährungswissenschaft · Nutrigenetik und Epigenetik

Kristin Kaun

Klinische Psychologie · Anforderungen, Überforderung und Körperbilder

Erwin Rasch

Sportwissenschaft · Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung

Stephan Werner

Laktatmessung und Anwendung im Diagnostiker-Curriculum

Dr. med. Jürgen Grunwald

Medizin · Diabetes aus Sicht der Zelle im Diagnostiker-Curriculum

Saskia Nieselt

Hebamme · MSc Ernährung und Sport, Schwangerschaft und Wiedereinstieg

Ramona Richter

Bewegungswissenschaft · Sportjournalismus und Sportmentaltraining

Die Profile beziehen sich auf veröffentlichte ERPSE Lehrgänge und Academy-Beiträge. Die Dozentenzuordnung erfolgt jeweils für den konkreten Kurs.

So lernst du bei ERPSEVorbereitung, praktische Anwendung und Fallbesprechungen

WISSEN WIRD DURCH ANWENDUNG WERTVOLL

Vom Zusammenhang
zum konkreten Fall.

Du lernst, gute Fragen zu stellen, Messdaten kritisch zu lesen und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen.

Je nach Lehrgang verbinden wir Videovorbereitung, praktische Messungen, Fallbesprechungen und Lernkontrollen. Theorie und Praxis bleiben miteinander verknüpft.

Zur ERPSE Lernplattform ↗

DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Welche Ausbildung
passt zu deinem Weg?

Erzähle uns, welche Erfahrung du mitbringst und was du lernen möchtest.
Wir klären gemeinsam Voraussetzungen, Inhalte und den passenden Einstieg.

ERPSE Schule · Schweiz · academy@erpse.ch

Häufige FragenVoraussetzungen, Unterrichtsform und nächste Durchgänge

GUT ZU WISSEN

Deine Fragen.

Brauche ich bereits eine Fachausbildung? +

Der Expertenlehrgang richtet sich auch an interessierte Quereinsteiger. Diagnostiker und CNPD haben fachliche Aufnahmevoraussetzungen. Das Schulteam prüft mit dir den geeigneten Einstieg.

Kann ich online teilnehmen? +

Die Unterrichtsform hängt vom Lehrgang und Modul ab. Praktische Messkompetenz kann Präsenz erfordern. Frage nach den verbindlichen Möglichkeiten des nächsten Durchgangs.

Wie hängen Schule, Academy und App zusammen? +

Die Schule stellt die beruflichen Ausbildungswege und die persönliche Kernreise vor. Die Academy bietet Lerninhalte und Kurszugänge. ERPSE Health & Sports unterstützt den Alltag rund um Ernährung und Bewegung; die App ersetzt keine Fachausbildung.

Wo finde ich Termine und Preise? +

Aktuelle Angaben zum nächsten Durchgang erhältst du unter academy@erpse.ch oder telefonisch unter +41 44 500 56 60.

Welcher Lehrgang passt zu dir?Beratung ↗